Bonität verbessern: 7 Tipps für bessere Kreditchancen
Dein Schufa-Score entscheidet über Zinssatz und Kreditbewilligung. So verbesserst du ihn – und das sind die häufigsten Fehler.
Was ist der Schufa-Score?
Der Schufa-Score ist ein Wert zwischen 0 und 100, der deine statistische Kreditwürdigkeit beschreibt. Ab 97,5% gilt man als "sehr geringes Risiko". Die meisten Banken fordern mindestens 90% für günstige Konditionen.
Die 7 Tipps
Unnötige Konten & Kreditkarten kündigen
Jedes Konto ist ein potenzielles Risiko für die Schufa. Behalte max. 1-2 Girokonten und 1 Kreditkarte.
Rechnungen immer pünktlich zahlen
Schon eine vergessene Handyrechnung kann einen Negativmerkmal erzeugen. Daueraufträge oder Lastschriften einrichten!
Keine häufigen Kreditanfragen
Jede „harte" Kreditanfrage senkt den Score. Nutze „Konditionsanfragen" (schufaneutral) zum Vergleichen.
Dispo nicht dauerhaft ausreizen
Ein permanent genutzter Dispo signalisiert finanzielle Enge. Unter 50% der Dispo-Grenze bleiben.
Alte Verträge positiv wirken lassen
Langfristig geführte Konten und erfüllte Kredite verbessern den Score. Nicht grundlos kündigen.
Schufa-Daten prüfen und korrigieren
Einmal jährlich kostenlose Datenkopie anfordern (meineschufa.de). Falsche Einträge schriftlich widersprechen.
Schulden strategisch abbauen
Kleine Restkredite zuerst tilgen. Weniger offene Verbindlichkeiten = besserer Score.
Wie lange dauert die Verbesserung?
Positive Veränderungen wirken nicht sofort. Rechne mit 3-6 Monaten, bis geschlossene Konten und getilgte Kredite deinen Score verbessern. Negativmerkmale bleiben in der Regel 3 Jahre gespeichert.
💡 Profi-Tipp
Bereite dich 6 Monate vor dem Kreditantrag vor: Konten bereinigen, Restkredite tilgen, Schufa-Daten prüfen. So gehst du mit dem bestmöglichen Score in die Finanzierungsanfrage.
Selbstauskunft vorbereiten
Mit einer professionellen Selbstauskunft überzeugst du die Bank auf den ersten Blick. Unser Tool erstellt sie automatisch.
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