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Budget12.02.20264 Min. Lesezeit

Sparquote: Wie viel solltest du sparen?

Die deutsche Sparquote liegt bei 11%. Aber ist das genug? So findest du dein persönliches Sparziel.

Die Sparquote in Deutschland

Deutsche Haushalte sparen im Schnitt 11,1% ihres verfügbaren Einkommens (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2025). Das klingt ordentlich – aber die Zahl täuscht:

  • Median deutlich niedriger: Die Hälfte aller Haushalte spart weniger als 5%
  • Hohe Einkommen verzerren: Top-20% sparen 20%+, untere 40% sparen nahe 0%
  • Inflation frisst Ersparnis: Bei 2% Inflation und 0,5% Zinsen verlierst du real Geld auf dem Sparkonto

Wie viel solltest du sparen?

Es gibt keine universelle Antwort – aber gute Richtwerte nach Lebenssituation:

SituationEmpfohlene SparquotePriorität
Berufseinsteiger (25-30)10-15%Notgroschen aufbauen
Mitte 30, kein Wohneigentum20-25%Eigenkapital für Immobilie
Familie mit Kindern10-15%Realistisch bleiben
DINK (Double Income No Kids)25-40%Vermögen aufbauen
50+, Altersvorsorge-Endspurt20-30%Rentenlücke schließen

Die Spar-Pyramide: Reihenfolge beachten

  1. Notgroschen – 3-6 Monatsgehälter auf dem Tagesgeld. Immer zuerst.
  2. Schulden tilgen – Konsumkredite (Dispo, Ratenkauf) haben Vorrang vor Sparen.
  3. Altersvorsorge – ETF-Sparplan, betriebliche AV, Riester (wenn sinnvoll).
  4. Wünsche – Urlaub, Auto, Immobilien-Eigenkapital.

Sparquote berechnen

Die Formel: Sparquote = Gespartes ÷ Nettoeinkommen × 100

Beispiel: 500 € gespart bei 3.200 € Netto = 15,6% Sparquote.

Aber: Um deine Sparquote zu kennen, musst du erstmal deine Ausgaben kennen. Die meisten Menschen überschätzen ihre Sparquote, weil sie nicht tracken, wo das Geld hinfließt.

Kenne deine echte Sparquote

Das Haushaltsbuch zeigt dir sofort, wie viel du wirklich sparst – und wo du noch Potenzial hast.

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